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Kann man einen Profi Tischkicker leiser machen?

Du hast Blut geleckt und willst endlich Profi Tischkicker werden. So übst du unermüdlich Tag für Tag. Vielleicht auch manchmal zu etwas ungewöhnlichen Zeiten. Deine Freunde, Nachbarn und deine Familie nervt die Lautstärke beim Spiel und du hast dich gefragt, ob du deinen Tischkicker nicht leiser machen kannst? Dann haben wir Tipps für dich, wie das gelingt.

Das Tor ist der Schlüssel zur Stille

Beim Kickern geht es schon mal etwas rasanter und lauter zu. Wenn der Ball gegen die Bande knallt, macht es dementsprechend Geräusche. Damit die Nachbarn, deine Familie und Freunde sich künftig nicht mehr darüber aufregen müssen, dass du Profi Tischkicker werden willst, kannst du den Kickertisch leiser machen.

Wenn ein Tor fällt, gibt es nicht nur lauten Jubel, sondern auch einen lauten Knall, der vielen Menschen auf die Nerven geht. Damit kein Unmut aufkommt, kannst du bei einem Teppichhändler Teppichreste für wenig Geld bekommen. Manchmal bekommst du diese sogar kostenlos.

Schneide den Teppich zurecht und bringe ihn im hinteren Torbereich an. Dies kannst du einfach mit doppelseitigem Klebeband oder einer Heißklebepistole machen. Wenn du einen dicken Teppich verwendest, entsteht kaum noch ein Geräusch, wenn der Ball ins Toll rollt. Ein kleiner Wehrmutstropfen bleibt jedoch. Das Tor wird durch den Teppich etwas kleiner. Es kann also passieren, dass der Ball bei einem Treffer wieder aus dem Tor heraus rollt. Alternativ kannst du den Teppich auch mit Klettverschlüssen anbringen. So kannst du ihn nach Bedarf wieder entfernen und trotzdem zu jeder Tages- und Nachtzeit üben, damit du Profi Tischkicker wirst.

Tausch den Ball aus

Das laute Geräusch entsteht unter anderem durch den Ball, wenn er auf dem Spielfeld herum rollt oder auf die Spielfläche knallt. Es macht keinen Sinn, den Profi Tischkicker komplett mit Teppich auszukleiden. Schließlich würde der Ball dann nicht mehr richtig rollen. Du kannst den Ball jedoch gegen einen leiseren austauschen. Nutze zum Beispiel einen Ball aus Kork. Er verhält sich zwar anders als Turnierbälle und ist leichter, aber zu ungünstigen Tageszeiten, macht er weniger Krach. Zudem ist es für dich als angehenden Profi Tischkicker immer gut zu wissen, wie sich die unterschiedlichen Bälle im Spiel verhalten.

Wie wird man Profi Tischkicker?

Wer einmal die Leidenschaft zum Kickern entdeckt hat, fragt sich irgendwann: „Wie wird man eigentlich Profi Tischkicker?“ Andere haben es doch auch geschafft. Da gerät man ins Grübeln und fragt sich, ob man es selbst nicht vielleicht auch schaffen könnte? Zunächst sei gesagt: „Übung macht den Meister!“

Wenn man seine ersten Fortschritte am Tischkicker gemacht hat und ein paar Pässe gelernt hat und gegen den einen oder anderen Freund gewonnen hat, will man mehr. Es muss doch möglich sein, seine Fähigkeiten zu verbessern oder? Irgendwann kommt man jedoch an den Punkt, an dem man glaubt, dass es nicht mehr weiter geht. Es stellt sich gefühlt keine Verbesserung mehr ein. Man hat sein Level erreicht. Dennoch ist es immer möglich, seine Fähigkeiten am Tischkicker zu verbessern und sogar zum Tischkicker Profi zu werden. Noch ist es vielleicht ‚nur‘ ein Hobby. Vielleicht solltest du einfach mal mit dem Gedanken spielen, einem Kickerverein beizutreten.

Die 5 wichtigsten Skills beim Tischkicker

Übung macht den Meister

Unabhängig davon, was man lernen möchte – Training ist alles! Um Fortschritte erzielen zu können, muss man beim Tischkicker im wahrsten Sinne des Wortes am Ball bleiben. Wenn du einen bestimmten Pass noch nicht hinbekommst, übe einfach weiter. Das Gehirn und der Körper passen sich neuen Herausforderungen an und lernen stets dazu.

Für diesen Zweck muss man also ein gewisses Maß an Zeit investieren. Laut Malcolm Gladwell benötigt es 10.000 Stunden Zeit, um Meister auf einem Gebiet zu werden und die höchste Stufe seines Könnens erreicht zu haben. Dies entspricht einer Zeit von knapp 416 Tagen.

Aller Anfang ist schwer

Wenn man sich an seine ersten Kickererfahrungen zurückerinnert, merkt man, dass man zu diesem Zeitpunkt noch weit davon entfernt war, ein Tischkicker Profi zu werden. Es war kaum möglich, den Ball flüssig über das Spielfeld laufen zu lassen. Aber mit ein wenig Übung, wurde man zunehmend besser. Zu Beginn scheint es, als würde man nur Fehler machen. Diese sind jedoch wichtig, um dazuzulernen.

Nicht ganz ernst zu nehmen, aber einige nette Infos

Wer Tischkicker Profi werden möchte, muss also unermüdlich trainieren und auch Fehler machen, immer wieder! Nur aus Fehlern lernt man. Häufig hat man das Gefühl, sich nach dem Training oder einem Turnier keinen Deut verbessert zu haben. Allerdings stimmt das nicht. Oft stellen sich die Fortschritte eines Trainings viel später ein. Aber dieses Gefühl auf der Stelle zu treten, kann sehr frustrierend sein. Aus diesem Grund ist es wichtig, sich stets vor Augen zu halten, warum man so hart trainiert und die Motivation dadurch aufrechtzuerhalten. Wenn man am Ball bleibt, macht es irgendwann automatisch Klick und man wird mit Erfolgen belohnt.

Von Hochs und Tiefs

Am Anfang steht das Tief. Man kann den Ball nicht kontrollieren. Dann irgendwann stellt man fest, dass man es schafft, den Ball flüssig über das Spielfeld laufen zu lassen. Die Motivation, zu trainieren, ist zu diesem Zeitpunkt besonders hoch. Oft merkt man dann jedoch, dass man wieder auf der Stelle tritt und ein Plateau erreicht hat. Die Motivation sinkt. Das ist ganz normal und gehört dazu. Nur darf man jetzt, wenn man Tischkicker Profi werden will, keinesfalls aufgeben. Es wird weitere Fortschritte geben. Es braucht nur seine Zeit!